Ustertag-Schiessen

2. Tag, Sonntag, 12. November 2017

Böig, aber nicht kalt und zwischendurch ein paar Regentropfen, ja ab und zu sogar etwas Sonnenschein: das heutige Wetter, kurz zusammengefasst! Auf Grund der schlechten Wetterprognosen rechneten wir jedoch mit weit Schlimmerem. Es gab Ablösungen, die hatten praktisch keine «Windprobleme», dann wieder andere, die es kaum glauben wollten, dass der Wind auf der F-Scheibe doch recht schnell einen Nuller produzieren kann.

Doch selbst gut gemeinte Ratschläge wie: «Vorteilhafterweise würde ich jetzt 15 Rasten vorschrauben» wurden als utopisch in den Wind geblasen um dann die ersten beiden Probeschüsse als Nuller auf dem Monitor zu bestaunen! Aber wie geschrieben wir hatten Glück, das schlechtere Wetter kam erst nachdem bereits alle Scheiben eingezogen waren!

Fazit des Tages: Es blieb fast alles beim Alten, in der Kat. D gab es endlich zwei Maximumschützen und die Standschützen Oberwinterthur rückten in der Kat. A Höri verdächtig nah auf den «Pelz»!

Kat. A: Höri ungefährdet an der Spitze!

Die Gruppe «Goldenberg» der Standschützen Oberwinterthur trafen mit 50/49/48/48 zwar gut, aber nicht gut genug um Höri vom Thron zu stossen. Aber immerhin, sie konnten sich auch ohne ihren Leader Marcel Ochsner auf den zweiten Rang vorschieben. Die Gruppe «Guyer-Zeller» der SG Bäretswil erreichte 193 Punkte und damit Rang 5, die Gruppe 4 der Standschützen Neumünster 186 (Rang 9) und die «Königssännä» von Riet-Gibswil mit 184 Rang 10. Dies die Veränderungen im Sportwaffenfeld.

Peter Gubler weiter in Front!

Der letztjährige Sieger, Peter Gubler, führt nach wie vor das Feld vor Andreas Monn an. Neu auf dem dritten Rang Christoph Häsler (StS Oberwinterthur) und auf Rang fünf Sascha Dünki ebenfalls von den StSO. Dies sind die beiden einzigen Maximumresultate welche heute im Sportwaffenfeld erzielt wurden.

Kat. D: SV Volketswil souverän in Führung!

Der Schützenverein Volketswil liegt weiterhin mit sehr guten 192 Punkten (49/49/48/46) unangefochten mit acht Punkten Vorsprung an der Spitze. Auf den 4. Rang vorgeschoben hat sich die «Panther-Gruppe» mit 183 von St. Gallenkappel, auf Rang fünf liegt neu die Gruppe «Jäger» mit 181 Punkte der ehemaligen UTS-Sieger von der SG Lauffohr Brugg.

Der neue Spitzenreiter heisst Martin Ramp

Martin Ramp von den StS Oberwinterthur ziert nun die Ranglistenspitze des Feldes D mit den Tiefschüssen 96/92/96 vor dem zweiten Maximumschützen, dem Oberengstringer Jürg Thüring, der für die Standschützen Neumünster, Gruppe PASO 2, den Wettkampf bestritt. Der gestrige Spitzenreiter Felix Wohlgemuth liegt nun auf Rang drei, alle übrigen Schützen rutschten um einen Rang nach hinten.

Feld E: Oberrindal «Betti 1» ist nach wie vor in Führung

In der Kat. E hat sich nur wenig verändert. Oberrindal behauptet weiter den Spitzenplatz, aber neu liegt auf Rang zwei die Gruppe «OEWI 1» von Inf. SV Zürich-Hirslanden-Riesbach mit guten 184. Ebenfalls neu unter den ersten zehn Gruppen rangiert auf Platz 8. «Cholloch E» vom SV Walde-St. Gallenkappel mit 175 und die FSG Bubendorf, Gruppe «Murebärg» mit 172 auf Rang 10.

Spiller, Caimi und Jolly bilden nach wie vor das Spitzentrio

Einzig auf Rang 7. liegt neu der frühere Wirt der Schiessanlage Probstei, Bernhard Kinz mit 49 Punkten, auf Rang 9. Martin Ehrbar vom SV Bachs mit 48 und auf Rang 10. Giampiero Rocchinotti vom SSV Rottenschwil-Besenbüren mit ebenfalls 48 Punkten.

Martin Ramp belegt zur Zeit den ersten Rang der Kategorie D.
Rafael Spiller führt aktuell die Kategorie E an.
René Töngi, der zuverlässige Gruppenchef der Standschützen Neumünster am Mutationsschalter.
Lars und Diego waren heute im Parkdienst eher etwas unterfordert.
Mit Chris Schneider gibt es erfreulicherweise einen neuen Helfer bei den Pistolenschützen.
Ablösung durch, entsichern, bitte wegtreten!
Bei Anja Krütli, der stets freundlich lächelnden Kassierin, fällt das «Geldsäckelzücken» relativ leicht.
Hans-Peter Hüsler, der Pistolen-Restaurant-Wirt stellte seinen Betrieb erfolgreich auf «Selbstbedienung» um.
Im 25m-Stand absolviert eine Ablösung das Schiessprogramm.
«Anschlagen – Feuer!»
Mit klaren Kommandos leitet Andrea Bombasei professionell durch den 25m-Schiessbetrieb.
Ob sich Peter Eltschinger (li) und Fredy Fässler gerade um das neue Sujet des Scheibenbildes «streiten» konnte wegen des Schiesslärms, die Schützen nennen dies lustvoll «Musik ist in meinen Ohren», nicht in Erfahrung gebracht werden.
Jürg Hauser ist die gute Seele im Pistolenstand, er weiss wo jede Schraube ist und kennt jedes Ventil das klemmen könnte. Wir sind glücklich, dass es ihm gesundheitlich wieder besser geht und hoffen sehr, dass es noch dreissig Jahre so bleiben wird.
Peter Frei von den Stadtschützen Zürich «montierte» vor dem Schiessen die Wanderschuhe. Am Rütlischiessen vor ein paar Tagen war dies vorteilhafterweise ein «Muss», doch bei uns bescherte es einfach «Lebensqualität» resp. mollig warme Füsse.
Grossvater Otto Zbinden hätte seine helle Freude an seinem Enkel Marcel Wengi, der Jahr für Jahr als Standchef amtet ohne mit Schiessen etwas am Hut zu haben. Chapeau Marcel!
Gery Brütsch von den Grütli-Feldschützen Uster versieht seit Jahren ehrenamtlich «Standchefdienst» am UTS, dies ist gelebte Kameradschaft! Ebenfalls Chapeau!
Die beiden «Jungspunde» der Standschützen Oberwinterthur, Christoph Häsler (li) und Sacha Dünki erzielten als einzige Sportgewehrschützen am heutigen Tag das Maximum. Herzliche Gratulation zur feinen Leistung!
Wer sich bei uns medizinisch behandeln lassen muss (resp. darf!) bekommt es mit der attraktiven Brigitte Hemberger zu tun. Einfach noch zur Orientierung für alle die sich gerade unwohl fühlen: Die Nadelspitze der aufgezogenen Spritze ist ca. 15 cm lang und wird stets bis zum Anschlag eingesteckt!
Die beiden Testesser des SV Höri amteten als Vorkoster. Ihre Bewertung: für den verlangten Preis ein echtes und schmackhaftes «Schnäppchen»!
Hugo Vögele ist ein bewundernswerter Schützenkamerad. Wohl die meisten würden, wenn ihnen auch eine Hand fehlen sollte, zu Hause Trübsal blasen, aber kaum mehr schiessen. Nicht so Hugo! Mit Freude und Leidenschaft schiesst er sogar Zweistellungswettkämpfe und erzielt beachtenswerterweise immer wieder Spitzenresultate.
Paula Meier ist bei der Matchschützenvereinigung Zürich – mit Hugo Vögele und Mathias Tischhauser – Co-Matchchef und Martin Spühler, Schweizer Meister liegend mit dem Stgw90 im Vorjahr, haben uns (wie alle Schützinnen und Schützen) mit ihrer heutigen Teilnahme eine grosse Freude bereitet. Und noch ein Gratistipp: Lachen ist gesund und wirkt ansteckend!
Frisch verheiratet: Ramona und Christoph Keller, er ehemaliger Jungschütze bei Vreni in der SGU. Es ist immer wieder eine ganz besondere Freude die jungen «Buben» wachsen zu sehen und zu erleben, wie sie beruflich Karriere machen und ihren Mann stellen. Danke für die Grosszügigkeit Christoph, Deine 100 Franken für die Gewehrreinigung legen wir sehr gerne in die JS-Kasse! Deine Noble Geste hat uns ganz besonders gefreut!
Hoppla Trudi Hegi an Stöcken! Die treffsichere Schweizer Meisterin (Stgw57/03) musste sich einer Operation unterziehen und bekam für eine Weile Schiessverbot. Dies ist für Trudi vermutlich (noch) schlimmer als wenn ihr der Arzt das Rauchen verboten hätte…
Die Schützinnen und Schützen der FSG Tennwil statteten uns heute ihren Besuch ab und fälschlicherweise ortete der Schreibende die Herkunft der sympathischen Truppe «im Baselland». Weit gefehlt, «wir kommen vom schönen Hallwilersee» tönte es gleich mehrstimmig! Ich bitte um Entschuldigung, vermutlich hatte ich gerade die Masern als wir den Hallwilersee in der Schule abhandelten.
Kurt «Küde» Flückiger ist seit Kindsbeinen mit dem Schiessen bekannt, sein grossartiger, aber leider viel zu früh verstorbener Vater war im Mühleholz lange Jahre «Oberzeiger». Küde ist dem Schiessen all die Jahre treu geblieben doch pflegt er, sehr erfolgreich, noch ein weiteres wunderbares Hobby: Fotografieren! Erst kürzlich gewann er mit einem sensationellen «Regenbogenbild» den Fotowettbewerb des Anzeigers von Uster. Chapeau Küde!
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm! Tobias Leuthold, Sohn von Stgw57-Meisterschütze Emil, holte trotz Wetterkapriolen undiskutabel die begehrte Kranzauszeichnung.
Michael Kellers Verkehrstrupp hätte sich vermutlich eine schönere Sonntagstätigkeit vorstellen können. Aber die wackere Jungmannschaft machte einen sehr guten Job und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur «Kundenzufriedenheit».
Büchsenmacher Germain Spielmann schwört auf seine handgearbeiteten Matchläufe und mit Lorenz Meier (re) hat er natürlich einen hervorragenden Repräsentanten, der immer wieder mit grossartigen Resultaten verblüfft.
Ruedi Menzi von den Feldschützen Mollis ist einer der «raren» Langgewehrschützen. Schön, dass es sie noch gibt und Ruedi – Chapeau – als Veteran aufgelegt schiessen könnte, das anspruchsvolle Programm noch freihändig absolvierte.

Copyright © 2015 Schützengesellschaft Uster, CH-8610 Uster, Schweiz