Ustertag-Schiessen

1. Tag, Samstag, 11. November 2017

Gute Stimmung – alles im grünen Bereich!

Der erste Tag am 49. Ustertag-Schiessen verlief problemlos, es herrschten mehrheitlich gute Schiessbedingungen wenn auch ab und zu der Wind etwas als Spielverderber wirkte. Rund 800 Schützinnen und Schützen, mehrheitlich aus dem Kt. Zürich und den angrenzenden Kantonen fanden den Weg ins Mühleholz. Man sah jedoch vereinzelt auch Berner, ja sogar Neuenburger Nummernschilder! Die Compagnie 1861 eröffnete um 9.57 mit einem Ehrensalut und fünf Böllerschüssen den Traditionsanlass, ein Schauspiel das immer von etlichen Schaulustigen verfolgt wird.

Es ist immer wieder erstaunlich wie viele junge Leute mit grossem Engagement in dieser Vaterländischen Vereinigung mittun. Der Gedanke ist Programm, da wären Starallüren wohl fehl am Platz. Einer der Uniformierten, den Gradabzeichen nach Wachmeister, ist unter der Woche als Oberst (Berufsoffizier) tätig und kein Mensch käme beim Zuschauen auf den Gedanken, dass dem so sein könnte! Mit KKdt Aldo Schellenberg nahm heute der letztjährige Festredner der Ustertagfeier mit der Gruppe «Freischützen Zürcher-Oberland» am Wettkampf teil. Wir danken dem Luftwaffenchef für die Teilnahme am UTS, die uns sehr gefreut hat!

Feld A: Höri an der Spitze

Der SV Höri, in der ersten Ablösung schiessend, setzte sich mit 196 Punkten an die Spitze an der bis am Abend nichts mehr änderte. Doch nur einen Punkt zurück sind die SG Betzholz Hinwil, Gruppe Rüeblitorte, und der MSV Ganterschwil (Schwarztreffer) rangiert. Nach diesen drei Spitzengruppen folgt mit vier Punkten Rückstand der SV Adliswil (Büel) und weitere vier Punkte zurück die Gruppe Hammer des SV Volketswil.

Feld D: Spitzenreiter ist der SV Volketswil mit sehr guten 192 und einem deutlichen Abstand auf die Schützen Utzenstorf die bereits zwölf Punkte zurückliegen. Auf dem dritten Platz folgt mit einem Punkt Rückstand die Gruppe «Guggu» ebenfalls vom SV Volketswil.

Feld E: Die Gruppe «Betti 1» vom MSV Oberrindal führt mit zehn Punkten Vorsprung die Rangliste vor dem MSV Niederbüren (178) und den beiden Punktgleichen SV Weesen und der SG Wittenbach (beide 177) an. In dieser Gruppe wird es ebenfalls mit grosser Sicherheit noch zu etlichen Veränderungen in der Rangliste kommen!

Feld A, Einzel: Peter Gubler wieder an der Spitze!

Der letztjährige Schützenkönig Peter Gubler hat sich bereits wieder in Stellung gebracht und hat gute Chancen auch dieses Jahr ganz an der Spitze mitzumischen. Mit 50/100/94/97 verdrängte Gubler den an der Spitze liegenden Andreas Monn (Bülach) der sich nur kurz über seinen schönen Erfolg freuen konnte. Auf Rang drei folgt von der SG Bäretswil Michael Kaiser, ihm auf den Fersen rangieren Heinz Melliger und Robert Maurer (beide SV Adliswil).

Feld D, Einzel: Felix Wohlgemuth an der Spitze, aber noch kein Maximumresultat!

Felix Wohlgemuth von den Standschützen Neftenbach führt das Feld der 49er-Schützen mit dem Stgw57/03 an. Erstaunlicherweise hat es in dieser sonst so überlegenen Ordonnanz-Kategorie noch kein einziges Maximalresultat gegeben. Auf den weiteren Plätzen folgen Heinz Jud (SV Ganterschwil), Rolf Scherrer (SV Ebnat-Kappel) und Alfred Müller vom SV Volketswil.

Feld E, Einzel: Rafael Spiller auf dem Spitzenplatz

Die beiden Maximumschützen Rafael Spiller (SG Schwerzenbach-Greifensee) und Daniele Caimi von der SG Bünzen führen das Feld der neugeschaffenen Kategorie E an. Der erste 49er-Schütze, Lucien Jolly vom SV Weesen, hätte sich gute Chancen auf den Schützenkönigtitel ausrechnen können, wäre er nicht ganz knapp am Maximum vorbeigeschrammt (100/93/99). Auf den weiteren Plätzen folgen Patrik Gartmann (SG Domat Ems) und die erste Frau, Brigitta Wynistorf, von den Schützen Utzenstorf.

Besuch des Gemeinderates von Stäfa und Küsnacht

Am heutigen Tag hatten wir offenbar (leider etwas zu spät erfahren so dass kein Foto mehr geschossen werden konnte!) Besuch von einer ganz speziellen Gruppe mit drei Frauen und einem Mann. Dies wäre an und für sich nichts Aussergewöhnliches, wenn es sich nicht um eine gemischte Gruppe des Gemeinderates von Stäfa und Küsnacht gehandelt hätte! Dies beiden Gemeinden spenden jeweils alternierend die Tranksame für die Ustertag-Nachfeier. Vielen Dank für den Besuch der Gemeinderätinnen Ursula Traber, sie erzielte das beste Resultat, Claudia Hollenstein, Susanne Schubiger sowie Gemeinderat Arnold Reithaar, ihre Teilnahme hat uns sehr gefreut!

Kantonalfähnrich Fritz Lätsch wird am nächstjährigen Kantonalen von seinem anspruchsvollen Amt abgelöst. Als treffsicherer 300m-Schütze ist er Mitglied vom SV Russikon-Wildberg-Wila.
Heute hatten wir Besuch von den langjährigen Schützenkameraden des Freien Schiessvereins Kirchdorf die sich bei uns in Uster wohl fühlten.
Emil Rathgeb von den Bettenseeschützen Kloten-Dietlikon ist bei der Parkplatzeinweisung am 1. Augustschiessen jeweils ein gefragter Mann.
Ex-Gemeinderatspräsident Hans Keel war verantwortlich für den Transport der kostbaren Kanone der Compagnie 1861. Als Oberst der «Pänzeler» löste er die Aufgabe mit Bravour!
Unser Wurstbrater-Team Rös und Kurt Wittwer waren wieder voll im Einsatz und kaum jemand erinnerte sich, dass «Küde» letztes Jahr notfallmässig vom Wurststand weg in die Notfallaufnahme eingeliefert werden musste. Wie es den Anschein mach hat sich Küde wieder gut vom erlittenen Herzinfarkt erholt.
Die erlebenswerten Darbietungen der Compagnie 1861 werden jedes Jahr von vielen interessierten Schützinnen und Schützen verfolgt.
Compagnie 1861
Compagnie 1861
Compagnie 1861
Compagnie 1861
Rolf Knupp, vom SV Ramschwag, ist einer der Teilnehmer die ein ordentliches Wegstück unter die Räder zu nehmen hatten um in Uster mit dabei zu sein.
Die vier Schützen der Gruppe «Höriberg weiss» legten die Latte gleich in der 1. Ablösung mit 196 Punkten recht hoch.
Kein Wunder herrschte gute Laune!
Bruno Kellenberger, der mehrfache Sturmgewehr-Schweizer-Meister, ist immer für einen träfen Spruch und ein Spitzenresultat gut.
Unsere «Besammlerin» Irene Stössel hat ihren Job «voll im Griff» und wir hatten schon Bedenken, dass sie wegen einer gesundheitlichen Indisposition für einmal ausfallen könnte. Doch heute gab es glücklicherweise Entwarnung! Die robuste «Bänkerin» haut nun wirklich nicht so schnell etwas aus den Socken!
Markus Ott aus Gündisau erzielte bei seinem ersten auswärtigen Wettkampf sehr schöne 47 Punkte und damit das begehrte Kranzresultat, Chapeau für diese feine Leistung!
Die Compagnie 1861 hat bei der Familie Meister einen hohen Stellenwert wie Figura zeigt.
Vater und Sohn Streiff widmen den grössten Teil ihrer Freizeit der Erhaltung und Pflege des Weiterbestandes der Compagnie 1861.
Diese Schützenkameraden des SV Maur-Binz-Fällanden praktizieren ihr Hobby normalerweise auf der anderen Seeseite des schönen Greifensees.
Barbie meint: Die Wurst ist sehr fein, aber Du musst mich nicht fotografieren!
Gute Laune bei den Schützen vom SV Humlikon-Adlikon!
Andreas Monn lag mit dem Maximum und Tiefschuss 100 für kurze Zeit an der Ranglistenspitze ehe er vom letztjährigen Schützenkönig Peter Gubler vom Thron gestossen wurde.
Mit der Stadt Uster konnte eine Pauschalregelung abgeschlossen werden damit niemand fürs Parkieren den Geldsäckel ziehen musste. Stadtpräsident Werner Egli (SVP) der in seiner kargen Freizeit selber gerne zum Sturmgewehr greift übernahm freundlicherweise das Sponsoring des diesjährigen Betrages und liess sich diese Grosszügigkeit einen vierstelligen Betrag kosten! Chapeau!
Die Stadtschützen Rapperswil - mit dem strahlenden André Luminatti im Bild – feierten heute den Saisonabschluss bei uns in Uster, vielen Dank für den Besuch!
Es ist immer wieder erstaunlich wie man sich beim Studium der Trefferbilder gut unterhalten kann!
Es war ein ständiges Kommen und Gehen – und es gab keine hässigen Worte oder gar Handgreiflichkeiten. In echter Schützenmanier sind uns solche fast bei jedem Fussball 3. Ligamatch gewohnten Tätlichkeiten glücklicherweise absolut fremd.
Auch die Kameraden der SG Stäfa waren heute bei uns zu Besuch und sie genossen den Aufenthalt am kleinen See.
Dies ist das freundliche Serviceteam unserer «Aussenwirtschaft» wo sich die Schützinnen und Schützen treffen denen die Sanierung der AHV ganz besonders am Herzen liegt.
Unser heutiges Menü war mit Liebe gekocht und wir bekamen sehr viele lobende Worte zu hören. Ein grosses Kompliment an die Küche!
Blick auf den Pistolenstand Uster mit dem Zielhang der 50m-Schiessanlage.
Hoher Besuch am UTS: KKdt Aldo Schellenberg, seines Zeichens Luftwaffenchef, beteiligte sich heute am 300m-Wettkampf. Als persönlicher Coach wirkten René Koller und Heinz Bolliger. Ob Andy Streiff, von der Compagnie 1861, ebenfalls noch wichtige Tipps einbringen konnte, ist leider nicht bekannt!
Urs Schneider überzeugte Heinz Bolliger mit Erfolg, doch am nächstjährigen Gruppenschiessen in Kirchdorf teilzunehmen!
Marlis Luminatti ist ein fleissiges «Heinzelmännchen», das hinter der Kulisse wirkt, um den hungrigen Schützinnen und Schützen den Hunger zu stillen.
Andreas Schelling ist in erster Linie ein guter Kamerad und Schaffer, in zweiter ein begeisterter Armbrustschütze der auch ab und zu mit dem «Krachgewehr» auf die Pirsch geht. Der frühere Bahnhofvorstand war in diversen Chargen beim Eidg. Armbrustschützenverband im ZK tätig.
Antonio Barreira ist der Vater unserer Luftgewehrnachwuchsschützin Noelia und am UTS als Standchef tätig. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit einer anspruchsvollen Tätigkeit bei der «Skyguide» in Dübendorf. Just am gleichen Ort wo auch KKdt Aldo Schellenberg ab und zu tätig ist. Dank dem gemeinsamen Erinnerungsfoto wird der heutige Tag für Antonio wohl zum unvergesslichen Erlebnis.
Peter Vollenweider ist einer der treffsichersten 300m-Veteranen im Kanton Zürich und er gehört der treffsicheren Gruppe des SSV Illnau-Effretikon an.
Im Pistolenstand herrschte heute Hochbetrieb, offenbar kamen etliche um die Pistole für das nächste Woche stattfindende Morgartenschiessen einzuschiessen.
Auffallend viele Frauen eifern mit Freude und Erfolg «Heidi-National» nach. Was ein solcher Erfolg doch auslösen kann, super!
Das voll motivierte Servicepersonal unter Leitung von Vreni Hollenstein machte einen sehr guten Job und erntete (neben einem grosszügigen Trinkgeld) auch viele Komplimente.
Sonja Leemann überraschte und erfreute mit einem feinen Raclette das ausgezeichnet mundete.
In der 25m-Pistolenanlage gibt es noch keine elektronischen Scheiben. Dafür haben die Schützinnen und Schützen aber die Möglichkeit mit eigenen Augen zu sehen, wo die hangwärts fliegenden Kugeln ihre Löcher gestanzt haben.

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