Ustertag-Schiessen

1. Tag, Samstag, 12. November 2011

Ein Postkartentag!

Petrus war dem Ustertag-Schiessen einmal mehr überaus freundlich gesinnt! Unsere Gäste durften sich über einen absoluten «Postkartentag» freuen und so war auch in den meisten Fällen gute Laune angesagt. Selbst Schützen, die den Kranz verfehlten, trugen dies mit Fassung und freuten sich über die herzliche Bedienung in der Schützenstube! Das 43. Ustertag-Schiessen wurde traditionsgemäss mit drei Böllerschüssen der Compagnie 1861 eröffnet.

Zufahrtsbehinderung

Wir danken allen Schützinnen und Schützen für die Disziplin, Geduld und Rücksichtnahme bei unserem «Verkehrsproblem» und den dieses Jahr leider stark eingeschränkten Parkmöglichkeiten. Wer von Anfang an die Parkplätze beim Hallenbad ansteuerte um dann über die Passarelle die Schiessanlage Mühleholz zu erreichen, der hatte es natürlich am einfachsten. Laufdistanz max. 250 Meter. Möglich, dass die Grabarbeiten bis in einer Woche weiter fortgeschritten sind, so dass unser Verkehrschef Michael Keller wieder besser schlafen kann.

300m, Kat. A: Kurt Maag – wenig überraschend!

Wenig überraschend führt Kurt Maag – Generalmanager von Höri – die Rangliste mit dem Maximum von 50 Punkten und Tiefschuss 100 an. Nachdem er an der Schweizer Meisterschaft seinen Titel souverän verteidigte und vor einer Woche auch am OMM-Final mit 198 Klassenbester wurde, ist er nun auf dem besten Weg Aufnahme in der Siegerliste der Ustertag-Schützenkönige zu finden. Beat Moor (Höri), Hans Wäckerli (Niederurnen), Stefan Ernst (Rekingen), und Reto Nyffenegger (Höri) folgen auf den weiteren Plätzen mit ebenfalls 50 und Tiefschuss 99. über 300m wurde hervorragend getroffen!

300m, Gruppenwettkampf Kat A: Höri – ohne Wenn und Aber!

Höri ist im Moment über 300m ganz einfach Sonderklasse und es sind nur ganz wenige Vereine, die den Zürcher Unterländern im Moment die Stirne bieten können. Champion Christof Carigiet war höchst persönlich dafür besorgt, dass «Höriberg weiss», wie sich die erste Gruppe nennt, erneut hauchdünn am Maximum von 200 Punkten vorbeischrammte. In der Besetzung Reto Nyffenegger, Kurt Maag, Rico Schellenberg (alle 50) und Christof Carigiet (49) ist die Latte mit 199 für die Konkurrenz fast unerreichbar hoch gelegt – die nächsten beiden Schiesstage werden zeigen, ob ein anderer Verein Höri an der erfolgreichen Titelverteidigung hindern kann. Mit Betzholz (195), Niederurnen (193), Niederhasli (193), Dübendorf (192), Volketswil (191), Adliswil (191), sowie der Gruppe Tanner (190) haben immerhin acht Gruppen die «Schallmauer» von 190 übertroffen.

300m, Kat. B: Peter Stillhart – einziger Maximumschütze

Der 20-Jährige Peter Stillhart aus Dietfurt konnte sich am ersten Schiesstag als einziger Ordonnanzwaffenschütze das Maximum von 50 Punkten gutschreiben lassen. Mit dem Tiefschuss 94 sind allerdings seine Chancen auf den Gewinn des «Goldvreneli» nicht sehr gross. Sechs Schützen folgen mit 49 Punkten auf den weiteren Plätzen.

300m, Gruppenwettkampf Kat. B: SV Veltheim mit grossartigen 193 Punkten

Mit fünf Punkten Vorsprung auf den SV Bachenbülach (188) und bereits deren neun auf die beiden punktgleichen Vereine SG Bütschwil und SG Schwerzenbach-Greifensee (je 184) führen die Veltheimer «Jonny-Boys» überlegen die Rangliste der Ordonnanzgewehrschützen an. Wer den Veltheimern den Platz streitig machen will, muss hervorragend disponiert sein - und vor allem sehr gut treffen! Die Gruppe mit Paul Gmür (49), Martin Geiger, Werner Frei und Urs Schwendener (alle 48) überzeugte durch ihre Ausgeglichenheit.

Pistole 50m: 94 Punkte sind geboten

Jero Stricker (PS Hoffeld-Mogelsberg) und Gregor Steiner (PC Jona-Rapperswil) führen die Einzelrangliste mit je 94 Punkten an. Die Pistolenschützen Bülach, Gruppe Bulacha II, liegt im Moment mit 338 Zählern noch auf dem ersten Rang, darf sich jedoch kaum grosse Hoffnungen auf den Siegerpreis machen. In den letzten Jahren brauchte es mindestens zwanzig Punkte mehr um «das grosse Geld» zu gewinnen.

Im Auszahlungsstich (25m) glänzte Walter Mathis (PS Hergiswil) mit grossartigen 50 Punkten (Maximum). Chapeau!

Im Pistolenbereich wurde offenbar nicht sehr gut getroffen und manch einer fand die Scheiben etwas zu grell.

Paul Gantenbein

Traditionsgemäss eröffnete die Compagnie 1861 das 43. Ustertagschiessen
Kurt Maag souverän!
Strahlen um die Wette: Der 20-jährige Peter Stillhart als einziger Maximumschütze zusammen mit der guten Seele der SG Bütschwil Rösli Widmer.
49 Punkte - Christof Carigiet trägts mit Fassung!
Verpflegungsspezialist Ruedi Schafroth (86) war zum 43. Mal mit dabei und verantwortlich dafür, dass die über Hundert Helferinnen und Helfer keinen Hunger leiden mussten. Oblt. Tobias Streiff von der Compagnie 1861 gratulierte.
Andreas Schelling, Finanzchef EASV (Eidg. Armbrustschützenverband) und treffsicherer Armbrustschütze, nahm am UTS mit dem knalligen Stgw57 teil!
Ansturm: Am Schalter 50m, wo die beiden «Zbinden-Sisters» seit Jahrzehnten mit der Standblattausgabe beschäftigt sind, gibt es immer etwas Süsses als Belohnung!
Heute waren fast immer sämtliche Parkplätze belegt und der Verkehrstrupp hatte alle Hände voll zu tun.
Germain Spielmann (Büchsenmacher am UTS) war heute für einmal etwas benachteiligt. Offenbar reichten die wärmenden Sonnenstrahlen nicht ganz bis zu seinem Arbeitsplatz.
Der Lichtensteiger «Chrigel» Brunner musste heute als Nachzügler in die Feuerlinie, am Vormittag war noch Gartenarbeit angesagt!
Daniel Keller war dieses Jahr im Verkehrstrupp eingeteilt und unterstützte seinen Bruder Michael nach Leibenskräften.
Edwin Brunner ist am Ustertag-Schiessen für die EDV-Programme (Schiesskomptablität, Ranglisten und Internet) verantwortlich und ohne den bescheidenen Toggenburger liefe fast gar nichts. Zusätzlich ist Edwin ab diesem Jahr auch noch für die Funktion des Obmannes zuständig.
Die «Einsiedler» René Gisler, Erna Ochsner und Fredi Schatt gaben sich überzeugt: Nur unserer Nähe zum Kloster Einsiedeln ist es zu verdanken, dass uns Petrus heute einen solch schönen Schützentag beschert hat! Vielen Dank, Ihr Einsiedler Kameraden! Ihr seid auch im nächsten Jahr bei uns wieder ganz herzlich willkommen!
Ernst Hasler (ex Finanzchef SSV) konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht am Schiessen teilnehmen, begleitet aber seine Kameraden als Schlachtenbummler nach Uster! Chapeau!
Der 81-Jährige Herbert Walt – man gibt ihm aber höchstens knapp 70! – freute sich ob dem sonnigen Tag und meinte bescheiden: Es ist doch ein Gottesgeschenk, wenn man jeden Tag gesund aufstehen darf!
Als «Soldatenmutter» verstärkte Karin Baschung die Compagnie 1861, die Teilnahme am Pistolenschiessen war für sie natürlich Ehrensache!
Festwirt Hanspeter Steinemann hatte in Kathrin, Freiherrin von und zu Lichtenhof, eine fleissige Helferin mit an Bord.
Auch für Schützenberichterstatter Peter Mägli (Zürcher Oberländer ZOL und Anzeiger von Uster AvU) war die Teilnahme mit seinen Kameraden am UTS Ehrensache.
Reni Wiederkehr + Hans Wäckerli, besser bekannt als «Erdbeeri», mit ihren künstlerisch verschönerten Sportwaffen.
Ex ESO14 René Koller in voller Konzentration vor dem ersten Schuss!
Der am weitesten angereiste Helfer, unser B-Mitglied Ronnie Jucker, kam direkt von Locarno!
Der Heimwehglarner Ruedi Bernet wagte den Ausspruch: Für einmal scheint die Sonne in Uster schöner als im Glarnerland – eine Seltenheit! Danke Ruedi, wie recht Du hast!
UTS-Helfer Patrik Schmid bekam Besuch von seinen Liebsten und war natürlich riesig stolz über sein hübsches Töchterlein. Auch Ehefrau Claudia freute sich!
Wenn Sius-Techniker Werner Homberger auftaucht, so sieht dies in den meisten Fällen nach Störung aus. Nicht so am UTS, wo der treffsichere BSU-Matchchef teilnahm und die ganze Scheibenelektronik natürlich tadellos funktionierte!
Willi Hollenweger – unser beliebter und äusserst zuverlässiger 300m-Rangeurchef – ist wie unser Bild belegt stolzer Grossvater geworden!
Auch Reto Schweizer, Organisator des «Göchliger Liegendmatches», freute sich über das hervorragende Abschneiden der «Jonny-Boys».

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