Ustertag-Schiessen

3. Tag, Samstag, 22. November 2008

Windig, kalt und kälter!

Heute hatten wir wirklich Glück! Um 13 Uhr erlebten wir nämlich einen Schneesturm vom Gröberen und befürchten stark, dass wir in Kürze das Ustertag-Schiessen wegen mangelnder Sicht abbrechen müssen! Gottlob hatte Petrus Erbarmen und bemühte sich uns die 40. Durchführung nicht ganz zu vermiesen. Die Bewölkung riss wieder auf und die Schiessbedingungen hielten sich - abgesehen von der beissenden Kälte - bis am Schluss recht gut. Problematisch waren einfach die unberechenbaren Böen, die zeitweise die Schüsse weit nach rechts in den Nullerbereich trieben und Schützinnen und Schützen fast verzweifeln liessen. Kein Wunder, dass heute die Spitzenresultate eher Seltenheitswert hatten und die Höchstresultate weder bei den Gruppen- noch Einzelresultaten in Frage gestellt wurden. Man kann also mit Fug und Recht sagen: Gonten kam sah und siegte!

Im prestigeträchtigen Behördenwettkampf liessen die Gemeinderäte der Exekutive nicht den Hauch einer Chance und obsiegten deutlich. Erfreulicherweise erzielte Usters Stadpräsident Martin Bornhauser das beste Resultat seiner Gruppe. Bei den Gemeinderäten waren dies Werner Hürlimann und Gemeindratspräsident Rudolf Locher, die beide mit 42 Zählern glänzten.

Bezüglich der Teilnehmerzahl mussten wir - rein wetterbedingt - eine kleine Minderbeteiligung von rund 10% in Kauf nehmen.

Paul Gantenbein

Ich bin kein Zug, aber ich war einmal ein Wurststand!
Keine Terroristen - es war einfach zügig und kalt! Der 76-jährige Rolf Hauser von der SG der Stadt Baden trat mit drei Jungschützen, nämlich Kai Altorfer (Jg. 91) Salomé Edelmann (Jg. 90) und Dominik Suter (Jg. 91) zum Wettkampf an. Chapeau! In welch anderer Sportart ist so etwas noch möglich?
Das neue Verpflegungskonzept von Sonja Leemann hat sich bewährt und wurde gebührend gelobt. Sonja stellte aber auch als Standchefin ihren Mann und bewies, dass sie mit beiden Händen zupacken kann. Sonja, wir freuen uns schon heute auf das Helferessen in deiner Besenbeiz!
"Chez Rüedu" war ein beliebter Treffpunkt - nicht nur für unsere Helferinnen und Helfer. Der vitale 84-jährige kennt natürlich mittlerweile fast alle Schützen, die aus der halben Schweiz anreisen.
Herzliche Gratulation Franz! Franz Busslinger machte den Kranz - trotz der ungewohnten versetzter Visierung - auf Anhieb.
Unser Jungschütze (Mech-Lehrling 1. Lehrjahr) Ronny Kiefer ist ein bäumiger Mechanikerstift, wer ihm einen Reinigungsauftrag erteilt hatte, der wurde ganz bestimmt nicht enttäuscht!
"Bist Du müde, hast Du hunger" natürlich freuten wir uns auch über den Besuch der Sarganser Kameraden.
Marianne Tresch vom MSV Gossau war erstaunt, dass man in Uster schiessen konnte. "Bei uns hat es so dicht geschneit, da wäre an ein Schiessen nicht zu denken gewesen" meinte die sympathische Gossauerin.
Mörigen am Bielersee! Die Kameraden von den FS Mörigen nehmen seit vielen Jahren den weiten Weg nach Uster unter die Räder, grossartig! Vielen Dank für Eure Treue Thomas Hofmann, Anton Binggeli, Hans Krieg und Hans Burkhalter!
Alt Regierungsrat Ernst Homberger wie er leibt und lebt! Ein feiner und bescheidener Kamerad und allzeit hilfsbereit!
Offenbar haben sich die Ustermer Stadträte Heinz Wolfensberger (mi) und Thomas Kübler (re) bei uns wohl gefühlt. Mit im Bild der scheidende Ustertag-Komitee-Präsident René Biber beim Besuch im Mühleholz.
Stadtrat Hans Streit (li) und Gemeinderatspräsident Rudolf Locher in angeregter Unterhaltung.
Stapi Martin Bornhauser beim frieren, äh zielen! Usters Stadtpräsident zielte von der Exekutive am besten! Bravo!
Usters Exekutive im Gegenwind!
Trotz dem garstigen Wetter gute Laune! Gemeinderatspräsident Rudolf Locher, Stadtschreiber Hansjörg Baumberger, Stadträtin Sabine Wettstein und Stapi Martin Bornhauser.
Natürlich haben wir uns auch über den Besuch unseres Kantonalpräsidenten Urs Stähli gefreut!
Heute eher eine Seltenheit! Freischiessende Karabinerschützen sind doch eher selten, herzliche Gratulation zu so viel Sportlichkeit!
Speaker Peter Landolt hatte auch schon bessere Zeiten! Praktisch pausenlos musste er - mangels Ablösung - sein Amt versehen. Seine Leidensfähigkeit hat er sich in früheren Jahren in den Wäldern Kanadas angeeignet - ganz nach dem Motto: Trapper kennen keine Schmerzen!
"Danki" das Jungschützen-Maskottchen passte auf, dass keiner der Schützen den Putz-Obelus vergass in die Kasse zu stecken. Vielen Dank allen, die ihr Gewehr bei den Jungschützen putzen liessen!
Das Banner flattert im steifen Wind! Besammlung der Compagnie 1861 zum Ehrensalut für unsere Behörde. Natürlich hatten auch die vielen Schaulustigen Freude an der Darbietung.
Feuer!!! Dem Befehl des Colonel Bobb Illy folgte eine ohrenbetäubende Salve!
Jungschütze Alejandro Luca machte einen guten Job bei der Verkehrseinweisung. "Die Ustermer haben die Parkordnung im Griff" ein vielgehörtes Kompliment unserer Gäste.
Als unsere Kameraden von Braunwald den Heimweg antraten, lag vermutlich im Glarner Höhenkurort wesentlich mehr Schnee als in Uster. Vielen Dank für den Besuch in der Landstadt am Greifensee mit dem Slogan: Uster hät me als mer meint!

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